Interne Regatta – erste Aufgaben für Viktoria
Seit September haben wir personelle Unterstützung in der Nixe. Viktoria Jungto absolviert in unserem Verein ihr freiwilliges soziales Jahr. Neben administrativen Aufgaben in unserer Geschäftsstelle wird sie vor allem den Trainingsbetrieb unterstützen und sich auch ein bisschen an Bootsreparaturen wagen. Wir freuen uns über ihr Engagement und wünschen ihr einen guten Start.
Kurz bevor es “so richtig ” losging hat Viky schon einmal bei unserer Internen Regatta am 28.08.2011 den Trainern unter die Arme gegriffen und schildert uns hier ihre Erlebnisse:
Als ich mit meinem Fahrrad ca. 10:30 eintraf war das Bootshaus schon gut gefüllt mit Kindern, die wie jedes mal, jauchzend und tobend ihre Zeit im großen Saal verbrachten. Nach einer kurzen Begrüßung ging es gleich mit der Besprechung für die Piraten-Bootshausralley los, jeder sollte eine Kindergruppe oder einen Stand betreuen. Sebastian, Eric , Steffen und ich betreuten jeweils eine Gruppe und Anika, Bastian , Fine und Marc jeweils eine Station der Ralley. Um 11 wurden alle Kinder auf dem Bootsplatz zusammen getrommelt und in Gruppen aufgeteilt, auch wenn einige kurz murrten waren doch alle mit der Gruppenaufteilung zufrieden und es konnte kurz darauf auch schon los gehen.Die Gruppen starteten in 5 min Abständen und jede erhielt einen Zettel mit Hinweisen darauf, um die einzelnen Stationen zu finden. Bald darauf wuselten lauter Kinder durchs Bootshaus und übers Gelände sowie durch den Ruderkasten, schließlich ging es ja um Zeit und den Sieg.
Es gab 8 Stationen die zu bewältigen waren zu jeder Station wurden die Kinder mit einem Hinweiszettel geführt , als erstes ging es zum Trainerzimmer, man musste sich einen Namen für die Piratenbande ausdenken , dann ging es schnell weiter in den großen Saal zu den Kronleuchtern wo der nächste Zettel am Lichtschalter zu finden war, danach schnell nach oben in den grünen Saal wo man sich Piratenkopftücher umbinden musste , dann zur einsamen Seemöwe im Spreezimmer wo ein kleines Rätsel auf die Kinder wartete. Nachdem sie das Rätsel gelöst hatten und Fine ihnen den Zettel überreicht hatte, ging es auf zum Grillplatz der Piraten, wo Seebeute gegrillt und Geschichten erzählt werden wie es so schön im Hinweiszettel hieß , dort mussten die Kinder nach Piratenzeit ;,) alle Bootsnamen von unseren Booten aufschreiben und an Anika übergeben. Danach ging es weiter zu Marc in den Buddelkasten, wo der höchste Turm mit überdimensionalen Legosteinen gebaut werden sollte, ein Kinderspiel!
Danach war es fast geschafft, nur noch schnell die von Bastian Bechler gut bewachten Schätze (schwimmende Basketbälle) aus dem Ruderkasten angeln und dann ab zur Vorstandshütte … nur wo war die ? Und auch du Schreck, dort sollte man alle Hinweiszettel wieder abgeben , viele hatten diese einfach an den Stationen liegen lassen! Also ging die Jagd wieder los, jeder Teamkollege wurde zu einer Station geschickt um die restlichen Zettel wieder einzusammeln.
Diese tolle Bootshausrally war wirklich gut gelungen und hat sicherlich allen Kindern viel Freude bereitet! Danke Fine
Nach dieser aufregenden Schnitzeljagd brauchten die Kinder eine kleine Pause, aber nix da, es ging gleich weiter mit Tischtennis spielen , wer kann den Ball am häufigsten Ploppen und welche der 4 Mannschaften hält am längsten durch im chinesisch spielen.
Nach dem Tischtennis gab es eine neue Gruppenaufteilung, nun war Schluss mit Spielen, eine Gruppe war für das Zelt auf dem Bootsplatz verantwortlich, die andere holte Skulls und machte die Boote für die Rennen fertig und eine kleinere 3. Gruppe ging mit mir in die Küche um das Sportleressen (Nudeln mit Tomatensoße) zu machen.
Nachdem alle mit ihren Aufgaben fertig waren gab es etwa 13 Uhr Mittagessen, danach konnten die Kinder wieder draußen rum rennen und ihren Aktivitäten nachgehen.
Nun füllte sich auch langsam das Bootshaus mit Erwachsenen. Nach der Pause ging es auch schon weiter, gegen 15:00 startete das ersten Rennen.Die Anfänger- Truppe wurde in 2 Boote verteilt und mit jeweils einem Steuermann aus der Gruppe ausgestattet. Die 8 Anfänger starteten auf Höhe des Vereinshaus des Ruderclub NARVA-Oberspree. Die Kinder schlugen sich nicht schlecht, obwohl es bei Einigen zu krebsen und Tausendfüßlern führte und andere auch ein paar Schockmomente erlebten. Nach den Anfängern ging es weiter mit den Mädchen der BW-Gruppe, wo sich Sophie Baudach an die Spitze kämpfte dicht gefolgt von Corinna Dammasch und Lisa Rohde. Danach fuhren Martin Rohde und Eric Schrappe gegeneinander, auf dieser kurzen Distanz konnte Eric nicht sein ganzes Können zeigen und wurde von Martin geschlagen.
Nach dem Rennen der Männer gab es eine kleine Pause, da der Schiffsverkehr stark zunahm. Danach ging es gleich weiter mit den Frauen, es reihten sich auf Annelie Baltzer, Nicole Listing, Charlotte Dietert, Nancy Boy und meine Wenigkeit. Das Wasser war ziemlich unruhig und schob uns in alle Richtungen, mein Boot fuhr stark nach Backbord und ich hätte wohl Nicole über den Haufen gefahren wenn sie nicht schneller gewesen wäre, glücklicherweise war die Strecke nicht lang und Nicole fuhr als erste durchs Ziel danach kam ich und den dritten Platz belegte Annelie.
Nach dem Frauen Rennen starteten die Jungs der BW-Gruppe. Am Start waren Jan Mölich, Bendix Kloppe, Leopold Marx, Leon Augustin, Pascal Piotraschke und Frederik Johne. Auch die Jungs kämpften mit den Wellen und Jan wurden diese zum Verhängnis. Er plumpste kurz darauf ins Wasser, die anderen kämpften sich halbwegs trocken bis zum Ziel. Den ersten Platz erruderte Leon Augustin, den 2. Pascal Piotraschke und Bronze holte sich Frederik Johne und damit endete nun die Vereinsmeisterschaft. Weiter ging es zum Rennen der Spaßvierer, dort mussten zwei Vierer mit Ruderkastenskulls gegeneinander antreten. Nachdem nun alle Rennen abgeschlossen wurden kam auch schon die Siegerehrung, alle mussten nach vorne und sich ein Foto gefallen lassen ;,), nach der Siegerehrung gab es die Bootstaufe, ein neuer Rennzweier wurde getauft und steht nun der BW-Kinder Gruppe zur Verfügung. Dieser wurde auf den Namen Grauer Star getauft, was ein Gemurmel in der Menge hervorrief.
Und somit endete, nach einem gemütlichen Zusammensitzen, die Interne Regatta.
